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Grubenwasserkanal Ibbenbüren – Tauffeier Vortrieb West

Barbara – auf diesen Namen wurde die Tunnelbohrmaschine feierlich getauft, welche die 3,2 km lange Weststrecke des Grubenwasserkanals Ibbenbüren vom Auslauf bis zum Mittelschacht vorantreibt. Die Namensgeberin ist die Schutzpatronin aller Bergleute.

Die nun getaufte Tunnelbohrmaschine hat einen Bohrdurchmesser von 4,80 m und ist die erste von zweien, die in den nächsten beiden Jahren den Grubenwasserkanal auf einer Länge von insgesamt 7,4 km auffahren werden. Eine zweite Tunnelbohrmaschine wird im Frühling nächsten Jahres in den aktuell im Bau befindlichen, dann 75 m tiefen Mittelschacht gelassen und sich dann von dort Richtung Osten durch das Erdreich graben.

    07 Dezember
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Der Grubenwasserkanal wird künftig die Grubenwässer des Bergwerks Ibbenbüren sammeln und im freien Gefälle einer ebenfalls gerade in Bau befindlichen neuen Grubenwasseraufbereitung zuführen. Dies ist eine besonders nachhaltige und dauerhafte Lösung für die ansteigenden Grubenwässer. Ohne den Grubenwasserkanal wäre ein Abpumpen der Grubenwässer für alle Ewigkeit mit entsprechend hohem Energieeinsatz erforderlich. Für die Gesamtmaßnahme werden von der RAG über 200 Mio. EUR investiert.

Die Dr. Pecher AG hat in einer Arbeitsgemeinschaft mit der Dorsch International Consultants GmbH sowie der IMM  Maidl & Maidl Beratende Ingenieure GmbH & Co. KG den Grubenwasserkanal geplant und ausgeschrieben und übernimmt derzeit zusammen mit ihren Partnern auch die Bauüberwachung.

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